Theater

Das Theater Daktylus

Die Proben und Aufführungen des Theaterensembles stellen ein Herzstück des Vereinslebens dar. Sie fördern und dokumentieren in besonderer Weise die Zielsetzungen sämtlicher Tägigkeitsbereiche des Daktlyus e.V. in der Öffentlichkeit.

Alles begann im Jahre 2000 mit einer Jugendtheatergruppe, die sich selbst den Namen Theater FingFeuer gab. Entscheidend dafür war die erste Produktion dieser 9-köpfigen Gruppe im Frühjahr 2001. In dem absurden Theaterstück Die Kahle Sängerin. des rumänischen Bühnenautors Eugène Ionesco, spricht ein seltamer Feuerwehrhauptmann das folgende Gedicht:

Die Polycander glänzten im Gesträuch
Ein Stein fing Feuer
Das Schloß fing Feuer
Der Wald fing Feuer
Die Männer fingen Feuer
Die Frauen fingen Feuer
Die Vögel fingen Feuer
Die Fische fingen Feuer
Das Wasser fing Feuer
Der Himmel fing Feuer
Die Asche fing Feuer
Das Feuer fing Feuer
Alles fing Feuer
Fing Feuer, Fing Feuer…

Künstlerische Leitung
Die Gruppe hat sich seitdem kontinuierlich weiter entwickelt, viele Produktionen und Ko-Produktionen hinter sich. Im Jahr 2006 erfolgte der Namenswechsel in "Theater Daktylus". Doch die Gruppe wird nach wie vor organisiert und geleitet von Anne Zühlke und Stephan Weßeling. Aktuell erarbeitet das 14-köpfige intergenerationelle Ensemble seine 17. abendfüllende Inszenierung. In den vergangenen 15 Jahren spielten zirka 120 Jugendliche und Erwachsene in den ästhetisch verschiedensten Produktionen mit. Seit 2011 wird das Theaterschaffen des Ensembles vom Daktylus e.V. organisatorisch und finanziell unterstützt.

Künstlerische Ausrichtung und neuer Name
Beim Theaterschaffen bevorzugen wir eine körperlich-expressive, groteske und musikalische Ästhetik und Darstellungsweise. Daraus resultiert auch der Name unseres großen Amateurtheater-Ensembles: "Theater Daktylus".

Der Daktylus:
ist ein Versfuß, welcher aus einer betonten und zwei unbetonten Silben besteht. Oder aus einer schweren und zwei leichten. Oder aus einer langen und zwei kurzen... Der Daktylus hat jedenfalls durchaus tänzerische und beschwingte Wirkungen. Seine Abfolge lässt sich beispielsweise wunderbar auf den Dreivierteltakt eines Walzers übertragen. Oder auch eine Bewegungsfolge, die eine starke emotionale Energie und Dynamik besitzt.

Am Theatermachen interessiert uns besonders die Erfindung und Verdichtung von bewusst geformten Wirklichkeiten. Diese basieren auf den Elementen Maske, Geste, Wort, Bild, Rhythmus, Klang und Bewegung. Das Experimentierfreudige, Bewegliche, und die ständige Suche nach künstlerischer Leichtigkeit können wohl als charakteristisch für das Menschen- und Weltbild betrachtet werden, das hinter unserer gesamten künstlerischen Arbeit steht.








zurück

© 2017 DAKTYLUS e.V. kontakt@theater-daktylus.de | T 49(0)30 - 83 23 91 21